Prozess um Bluttat von Abensberg: Täter in Psychiatrie

Regensburg (dpa/lby) - Nach den tödlichen Schüssen im niederbayerischen Abensberg im vergangenen Herbst ist für den Täter wegen einer psychischen Erkrankung vor dem Landgericht Sicherungsverwahrung angeordnet worden. Der Richter legte ihm am Freitag Totschlag und versuchten Totschlag im Zustand der Schuldunfähigkeit zur Last.
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Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht in einem Raum eines Richters. Foto: Volker Hartmann/dpa
dpa Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht in einem Raum eines Richters. Foto: Volker Hartmann/dpa

Regensburg (dpa/lby) - Nach den tödlichen Schüssen im niederbayerischen Abensberg im vergangenen Herbst ist für den Täter wegen einer psychischen Erkrankung vor dem Landgericht Sicherungsverwahrung angeordnet worden. Der Richter legte ihm am Freitag Totschlag und versuchten Totschlag im Zustand der Schuldunfähigkeit zur Last.

Der 42-jährige Kosovare war schon kurz nach der Tat in einer Psychiatrie untergebracht worden. Er hatte im Oktober vor einem Supermarkt in Abensberg (Landkreis Kelheim) einen 39-jährigen Landsmann erschossen und einen weiteren schwer verletzt. Das Motiv war unklar. Im Prozess hatte der Mann geschwiegen. Gegenüber dem psychiatrischen Gutachter sagte er, innere Stimmen hätten ihm befohlen zu schießen, hieß es im Verlauf der Verhandlung.

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