Prozess gegen mutmaßliches PKK-Mitglied beginnt im September

München (dpa/lby) - Weil er für die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) tätig gewesen sein soll, muss sich ab September ein Mann vor dem Oberlandesgericht (OLG) München verantworten. Der Prozess wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung soll am 4.
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Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Illustration
dpa Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Illustration

München (dpa/lby) - Weil er für die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) tätig gewesen sein soll, muss sich ab September ein Mann vor dem Oberlandesgericht (OLG) München verantworten. Der Prozess wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung soll am 4. September beginnen, wie das OLG am Dienstag mitteilte.

Dem Mann wird unter anderem vorgeworfen, Spenden für die PKK gesammelt und weitergeleitet zu haben. Außerdem soll er Veranstaltungen organisiert und Propaganda für die PKK betrieben haben. In seiner Funktion als Gebietsverantwortlicher für das Gebiet Kassel soll er außerdem unter anderem für versuchte Gefangenenbefreiung und Nötigung verantwortlich sein.

Laut einer der beiden Anklagen soll der Mann von August 2017 bis August 2018 PKK-Gebietsverantwortlicher für München/Südbayern und zwischen Mai und August 2018 zudem für die Region Bayern verantwortlich gewesen sein. Danach soll er bis Anfang Juni 2019 für das Gebiet Kassel zuständig gewesen sein. Der Angeklagte sitzt derzeit in U-Haft.

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