Prozess gegen Bundespolizisten wegen "Heil Hitler"-Rufen

Rosenheim (dpa/lby) - Weil sie "Heil Hitler" und ausländerfeindliche Parolen gegrölt haben sollen, müssen sich seit Anfang Juni zwei Bundespolizisten vor dem Amtsgericht Rosenheim verantworten. Die Staatsanwaltschaft Traunstein legt den Beamten das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zur Last.
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Justitia-Statue. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild
dpa Justitia-Statue. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

Rosenheim (dpa/lby) - Weil sie "Heil Hitler" und ausländerfeindliche Parolen gegrölt haben sollen, müssen sich seit Anfang Juni zwei Bundespolizisten vor dem Amtsgericht Rosenheim verantworten. Die Staatsanwaltschaft Traunstein legt den Beamten das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zur Last. Heute wird der Prozess fortgesetzt. Zunächst sollen mehrere Zeugen gehört werden. Am Nachmittag soll wahrscheinlich noch das Urteil gesprochen werden.

Die beiden Beamten hatten zunächst einen Strafbefehl erhalten, diesen aber nicht akzeptiert. Sie sollen Ende August 2018 bei einem Gaststättenbesuch mit anderen getrunken und sich bei einer Diskussion abfällig über Flüchtlinge aus Afrika geäußert haben. Es fielen laut Anklage Aussagen wie "Scheiß Bimbos". Einer der beiden soll auch den Hitlergruß gezeigt haben. Die beiden hatten die Vorwürfe bestritten.

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