Projekt will Artenvielfalt auf kommunalen Flächen fördern

Hilpoltstein (dpa/lby) - Am Wegesrand, in Hecken, auf Grünflächen, an Feldern - auf kommunalen Flächen können sich viele Tiere und Pflanzen wohlfühlen. Doch vielerorts wird zu häufig gemäht und gemulcht, was der Artenvielfalt schadet.
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Eine Biene sitzt auf einem Blühstreifen am Rande eines Feldes. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
dpa Eine Biene sitzt auf einem Blühstreifen am Rande eines Feldes. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Hilpoltstein (dpa/lby) - Am Wegesrand, in Hecken, auf Grünflächen, an Feldern - auf kommunalen Flächen können sich viele Tiere und Pflanzen wohlfühlen. Doch vielerorts wird zu häufig gemäht und gemulcht, was der Artenvielfalt schadet. In einem Pilotprojekt wollen der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Landkreis Roth jetzt zeigen, wie die Biodiversität auf den kommunalen Flächen gefördert werden kann. Dieses soll Vorbildcharakter für alle anderen Kommunen in Bayern haben.

Ziel sei es, eine Anleitung für die Gemeinden zu entwickeln, teilte die LBV-Biologin Patricia Danel am Donnerstag beim Projektstart in Hilpoltstein mit. Für jede einzelne Fläche solle es Empfehlungen geben, wie diese bewirtschaftet und gepflegt werden sollten. "Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten werden kurz- und langfristig davon profitieren."

Das Projektgebiet umfasst insgesamt 3000 Hektar kommunale Flächen in Allersberg, Heideck, Hilpoltstein, Röttenbach und Thalmässing. In den nächsten Monaten werden die Fachleute den Zustand dieser Flächen erfassen. Danach werden sie Handlungsempfehlungen erarbeiten und die Kommunen beraten, wie sie diese umsetzen können. Der bayerische Naturschutzfonds fördert das auf drei Jahre angelegte Projekt.

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