Preußen Münster legt Einspruch gegen Niederlage ein

Wegen angeblicher Verstöße gegen das Fairplay und die Chancengleichheit hat Fußball-Drittligist Preußen Münster Einspruch gegen die 2:3-Niederlage am Mittwoch beim FC Bayern München II eingelegt. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Freitag mit.
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Eine Reihe von Fußbällen. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Symbolbild
dpa Eine Reihe von Fußbällen. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Symbolbild

Münster - Wegen angeblicher Verstöße gegen das Fairplay und die Chancengleichheit hat Fußball-Drittligist Preußen Münster Einspruch gegen die 2:3-Niederlage am Mittwoch beim FC Bayern München II eingelegt. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Freitag mit. Das zuständige DFB-Sportgericht werde nun Stellungnahmen von den Verfahrensbeteiligten einholen und dann zu gegebener Zeit über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden, hieß es weiter.

Preußen Münster gehörte vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebes in der 3. Liga nach der Corona-Pause zu den Kritikern des DFB. Der Neustart sei aus Gründen des Gesundheitsschutzes, der unverhältnismäßig hohen wirtschaftlichen Kosten und der Wettbewerbsverzerrung falsch, hatte Präsident Christoph Strässer erklärt. Das Preußen-Team durfte aufgrund geltender Verordnungen bis kurz vor seinem Quarantäne-Trainingslager nur in Kleingruppen ohne Körperkontakt trainieren.

Münster belegt vor dem 30. von 38 Spieltagen an diesem Wochenende als Tabellen-18. einen Abstiegsplatz, das Bayern-Team ist Vierter.

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