Praxis-Durchsuchung in Landsberg: Arzt soll falsche Masken-Atteste ausgestellt haben

In Landsberg am Lech hat die Polizei die Praxis eines 57-jährigen Arztes durchsucht. Er wird beschuldigt, unkorrekte Gesundheitszeugnisse zur Befreiung von der Maskenpflicht ausgestellt zu haben.
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Mit dem Attest kann die Maskentragepflicht umgangen werden. (Symbolbild)
Mit dem Attest kann die Maskentragepflicht umgangen werden. (Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/Archivbild/dpa

Landsberg am Lech - Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat am Mittwochmorgen die Praxis eines Arztes durchsucht. Ihm wird das Ausstellen unsachgemäßer Gesundheitszeugnisse vorgeworfen.

Polizei findet reichlich Beweismaterial in der Praxis

Wie die Polizei berichtet, läuft ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Augsburg gegen den 57-Jährigen, in dessen Zuge seine Praxis und eine weitere Räumlichkeit durchsucht und umfangreiches Beweismaterial festgestellt wurde. 

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Süddeutsche ließen sich bei ihm von der Maskenpflicht befreien

Der Beschuldigte aus dem Landkreis Landsberg soll überwiegend aus Süddeutschland stammenden Personen ungerechtfertigterweise Atteste ausgestellt haben. Die Inhaber sind dadurch von der Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, befreit. Die Ermittler wollen nun anhand der sichergestellten Unterlagen die Vorgehensweise bei der Ausstellung der Dokumente aufklären.

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