"Postkartenräuber" zu zwölf Jahren Haft verurteilt

Feldkirch (dpa/lby) - Der sogenannte "Postkartenräuber" ist am Dienstag vom Landgericht Feldkirch im österreichischen Bundesland Vorarlberg unter anderem wegen schweren Raubes zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren verurteilt worden. Der Angeklagte hatte gestanden, zwischen 2008 und 2017 insgesamt 14 Überfälle auf Bank- und Postfilialen in Österreich und Bayern verübt zu haben.
| dpa
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Feldkirch (dpa/lby) - Der sogenannte "Postkartenräuber" ist am Dienstag vom Landgericht Feldkirch im österreichischen Bundesland Vorarlberg unter anderem wegen schweren Raubes zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren verurteilt worden. Der Angeklagte hatte gestanden, zwischen 2008 und 2017 insgesamt 14 Überfälle auf Bank- und Postfilialen in Österreich und Bayern verübt zu haben. Der 55-Jährige war beim letzten Überfall im September 2017 in Heimenkirch im Landkreis Lindau von einem couragierten 32-jährigen Bankkunden überwältigt und der Polizei übergeben worden. Es stellte sich heraus, dass es sich bei ihm um den seit 2008 gesuchten "Postkartenräuber" handelte. Der 55-Jährige aus Tirol hatte den Ermittlern zweimal per Postkarte geschrieben: "Das war noch nicht alles. Komme wieder."

Bei seinen Überfällen erbeutete er insgesamt rund 190 000 Euro. Die Bank- und Postangestellten bedrohte er jeweils mit einer Spielzeugpistole, in einem Fall auch mit einem Messer. Dass er so lange nicht gefasst wurde, bezeichnete der Angeklagte als "Riesenzufall". Die Überfälle habe er spontan und ohne Plan in primitiver Art und Weise durchgeführt. Die Beute habe er zur Finanzierung seines Lebens aufgebraucht.

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