Polizist bei tragischem Autounfall an Silvester getötet: Neue Details werden bekannt
Nach dem tödlichen Unfall mit einem Streifenwagen bei Selbitz (Landkreis Hof) sind die zwei Schwerverletzten außer Lebensgefahr. Wie ein Polizeisprecher weiter sagte, werden die beiden 20 und 42 Jahre alten Männer weiterhin im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand sei stabil. Sie hatten mehrere Frakturen und Hämatome am ganzen Körper erlitten. Dem Toten nahestehende Kollegen werden den Aussagen zufolge betreut.
Aufprall zerreißt das Polizeiauto
Bei dem Zusammenstoß war ein 25 Jahre alter Polizist in der Silvesternacht ums Leben gekommen. Der Beamte war als Beifahrer in dem Fahrzeug unterwegs, sein 20-jähriger Kollege saß am Steuer. Auf der Bundesstraße 173 geriet der Wagen ins Schleudern und prallte gegen einen entgegenkommenden Geländewagen.
Das Polizeifahrzeug sei durch die Wucht des Aufpralls zerrissen worden. Der 25-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Sein Kollege sowie der 42 Jahre alte Fahrer des Geländewagens seien schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht worden.

Ermittlungen zur Ursache dauern an
Warum das Polizeiauto ins Schleudern geriet, war bislang weiterhin ungeklärt, wie der Sprecher sagte. Demnach waren die beiden Fahrzeuge vermutlich mit der dort erlaubten Geschwindigkeit gefahren. Die Beamten seien auf einer normalen Streifenfahrt gewesen, ohne Blaulicht und ohne Sirene.
Die Staatsanwaltschaft ordnete zur Klärung der Unfallursache ein Gutachten an. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort, die B173 war zeitweise komplett gesperrt.
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