Polizist bei Einsatz in Untermeitingen schwer verletzt

Ein Einsatz wegen mutmaßlichen Cannabiskonsums auf einem Spielplatz eskaliert: Ein Polizist wird schwer verletzt. Was die Polizei zum Ablauf sagt und was eine Familie damit zu tun hat.
dpa |
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Ein 15-jähriger Cannabiskonsument wollte sich laut Polizei nicht kontrollieren lassen – am Ende ist ein Polizist schwer verletzt. (Symbolbild)
Ein 15-jähriger Cannabiskonsument wollte sich laut Polizei nicht kontrollieren lassen – am Ende ist ein Polizist schwer verletzt. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Untermeitingen

Bei einem Einsatz wegen mutmaßlichen Cannabiskonsums ist ein Polizist in Untermeitingen (Landkreis Augsburg) schwer verletzt worden. Zwei minderjährige Brüder und deren Mutter waren dabei in einem Gerangel mit der Polizei verwickelt, wie diese mitteilte. 

Eine Streife war am Montagabend vor einer Woche zu einem Spielplatz gerufen worden. Dort würden zwei Jugendliche Cannabis konsumieren, hieß es demnach. Ein 15-Jähriger habe sich unkooperativ gezeigt und die Angabe seiner Personalien verweigert. Im weiteren Verlauf sei es zu einem Gerangel gekommen, in das sich auch der zwischenzeitlich hinzugekommene 14-jährige Bruder und die 34 Jahre alte Mutter eingemischt hätten.

Ermittlungen gegen alle drei Familienmitglieder

Bei der Auseinandersetzung soll unter anderem in Richtung des Rückens und des Kopfes eines 42 Jahre alten Polizeibeamten getreten worden sein. Erst mit Unterstützung weiterer Streifenbesatzungen konnte die Familie nach Polizeiangaben fixiert und gefesselt werden. Der Polizist wurde schwer verletzt, die beiden Jugendlichen und ihre Mutter erlitten leichte Verletzungen.

Die Polizei ermittelt gegen die drei Familienangehörigen unter anderem wegen des Verdachts der Gefangenenbefreiung, des tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie der gefährlichen Körperverletzung.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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