Polizeigewerkschaft: Statistik zu Messerangriffen in Bayern

Nürnberg/München (dpa/lby) - Nach dem Messerangriff auf eine Frau in Nürnberg hat der Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) bayernweite Zahlen zu Straftaten mit Messern gefordert. Eine polizeiliche Statistik dazu sei dringend notwendig, um sich ein Bild der Lage zu machen, erklärte der Landesvorsitzende Rainer Nachtigall am Dienstag in München.
| dpa
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Nürnberg/München (dpa/lby) - Nach dem Messerangriff auf eine Frau in Nürnberg hat der Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) bayernweite Zahlen zu Straftaten mit Messern gefordert. Eine polizeiliche Statistik dazu sei dringend notwendig, um sich ein Bild der Lage zu machen, erklärte der Landesvorsitzende Rainer Nachtigall am Dienstag in München. Ein Lagebild würde der Polizei einen genaueren Überblick über die Umstände, die Anzahl der Straftaten sowie die Herkunft von Täter und Opfer geben. Fakten seien auch für die Präventionsarbeit wichtig. Die Daten für die Statistik seien in Bayern vorhanden, sie müssten nur ausgewertet werden.

Am Sonntagmorgen war eine 21-Jährige nach einem Discobesuch laut Polizei unvermittelt mit einem Messer attackiert worden. Ein 25 Jahre alter Tatverdächtiger wurde ein paar Stunden später festgenommen. Er wurde in einer Psychiatrie untergebracht. Im Dezember hatte ein Mann in Nürnberg auf drei Frauen eingestochen und sie schwer verletzt. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Auch bundesweite Zahlen zur Frage, ob die Zahl von Messerangriffen tatsächlich zugenommen habe, gibt es bis heute nicht. Aktuell gehe es vor allem um gefühlte Wahrheiten statt um Fakten, sagte Nachtigall. Das müsse sich ändern.

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