Polizei weckt Fahrer auf Bundesstraße – Ermittlungen laufen

Ein Autofahrer schläft betrunken auf der Bundesstraße ein. Warum er nicht nur wegen Alkohol am Steuer, sondern auch wegen weiterer Vorwürfe belangt wird.
dpa |
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Mitten auf einer Bundesstraße ist ein Autofahrer in seinem Wagen eingeschlafen. (Symbolbild)
Mitten auf einer Bundesstraße ist ein Autofahrer in seinem Wagen eingeschlafen. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Arzberg

Bei laufendem Motor ist ein angetrunkener Autofahrer in Arzberg im Fichtelgebirge mitten auf einer Bundesstraße stehengeblieben und hinter dem Steuer eingeschlafen. Ein Verkehrsteilnehmer habe das Fahrzeug gemeldet, weil es nachts extrem langsam und in Schlangenlinien auf der B303 gefahren sei, heißt es im Polizeibericht. Als eine Streife gekommen sei, sei der Wagen mitten auf der Fahrbahn gestanden, mit laufendem Motor. Der 36 Jahre alte Fahrer sei freundlich von den Beamten aus seinen Träumen geholt worden, so die Polizei, die den Grund für die "plötzliche Schlafattacke" nannte: 1,72 Promille. 

"Und Alkohol macht doch müde", heißt es zu dem Vorfall im Landkreis Wunsiedel. Der Mann muss sich nach Angaben der Behörde nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten - und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Während des Transports habe der stark angetrunkene Mann nämlich immer wieder "Heil Hitler" gerufen und sei zunehmend aggressiv geworden, teilte die Polizei Marktredwitz in Oberfranken mit. Den Rest der Nacht habe er in einer Polizeizelle verbracht.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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