Polizei warnt vor betrügerischen Handwerkern

Eine vermeintlich unkomplizierte und preiswerte Reparatur der Regenrinnen kommt einen Hausbesitzer teuer zu stehen. Die Polizei gibt Tipps, wie sich solche Fälle verhindern lassen.
dpa |
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Wucherhafte Rechnungen: Die Polizei warnt vor Betrugsmaschen durch unseriöse Handwerker. (Illustration)
Wucherhafte Rechnungen: Die Polizei warnt vor Betrugsmaschen durch unseriöse Handwerker. (Illustration) © Jan Woitas/dpa
Bad Königshofen i. Grabfeld

Erst versprechen sie, die Regenrinnen unkompliziert und zu einem überschaubaren Preis zu erneuern - doch plötzlich fordern die angeblichen Handwerker eine horrende Summe. So ist es einem Hausbesitzer in Unterfranken ergangen, der nach Polizeiangaben wohl einer Betrugsmasche zum Opfer gefallen ist.

Die unseriösen Handwerker gingen der Polizei zufolge so vor: Eine Gruppe von fünf Männern hat dem Geschädigten nach dessen Angaben in Bad Königshofen im Grabfeld (Landkreis Rhön-Grabfeld) angeboten, die Regenrinnen seines Hauses zu einem erschwinglichen Preis zu erneuern. Der Mann nahm das Angebot an.

Plötzlich wird das Achtfache des vereinbarten Preises verlangt

Nach getaner Arbeit habe der Chef allerdings das Achtfache des zuvor vereinbarten Betrags verlangt. Zudem hätten die Männer den Hausbesitzer dazu gedrängt, sofort zu bezahlen. Einer von ihnen begleitete den Mann den Angaben zufolge sogar zur Bank, wo der Hausbesitzer lediglich einen Teil der geforderten Summe begleichen konnte. Als er nach Wertgegenständen gefragt wurde, drohte der Mann den angeblichen Handwerkern mit der Polizei. Darauf seien die fünf Männer mit den bereits ausgehändigten 1.000 Euro geflüchtet. 

Die Polizei Unterfranken warnt die Bevölkerung vor unseriösen Reinigungs- und Reparaturarbeiten sowie Betrugsmaschen dieser Art. Sie rät, sich nicht von aufdringlichen Angeboten überrumpeln zu lassen. Werde etwa ein detaillierter Kostenvoranschlag verweigert, könne dies ein Hinweis für die mangelnde Seriosität eines Anbieters sein. Im Zweifelsfall solle man sich auch nicht davor scheuen, die Polizei zu kontaktieren.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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