Polizei übt Ernstfall an Schule in Niederbayern

Schüsse und Hilferufe: Die Polizei trainiert in Landshut den Ernstfall an einer Schule – doch für Anwohner bleibt alles sicher. Was steckt hinter der Großübung?
dpa |
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An einer Schule in Landshut sollen etwa 100 Polizisten eine Bedrohungslage üben. (Symbolbild)
An einer Schule in Landshut sollen etwa 100 Polizisten eine Bedrohungslage üben. (Symbolbild) © Lino Mirgeler/dpa
Landshut

Die Polizei nutzt die Ferienzeit, um einen Großeinsatz an einer Schule in Niederbayern zu üben. An diesem Mittwoch soll eine Bedrohungssituation an der Schule im Landshuter Ortsteil Münchnerau simuliert werden. Dafür seien etwa 100 Beamtinnen und Beamte im Einsatz, sagte eine Polizeisprecherin. Die Einsatzkräfte müssten vor Ort eine lebensbedrohliche Lage wie eine Geiselnahme oder einen Amoklauf lösen.

"Im Verlauf der Übung kann es zu Schuss- und Knallgeräuschen sowie zu Hilferufen kommen. Schüler sind nicht beteiligt", warnt die Polizei die Bevölkerung. Für die Menschen in der Umgebung bestehe keine Gefahr.

Solche Übungen veranstaltet die bayerische Polizei inzwischen immer wieder an Schulen. So gab es Ende Januar eine Amokübung an der Realschule in Kemnath in der Oberpfalz, im November wurde ein solches Szenario an einer Berufsschule in Passau trainiert.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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