Polizei hebt Waffenlager aus und sichert Drogen: U-Haft

Buchenberg (dpa/lby) - Auf den Anwesen zwei polizeibekannter Männer in Buchenberg (Landkreis Oberallgäu) hat die Polizei am Donnerstag Waffenlager ausgehoben. Die Männer, 41 und 45 Jahre alt, sitzen nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz in Untersuchungshaft, wie die Polizei mitteilte.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Das Blaulicht auf einem Polizeiauto. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild
dpa Das Blaulicht auf einem Polizeiauto. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild

Buchenberg (dpa/lby) - Auf den Anwesen zwei polizeibekannter Männer in Buchenberg (Landkreis Oberallgäu) hat die Polizei am Donnerstag Waffenlager ausgehoben. Die Männer, 41 und 45 Jahre alt, sitzen nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz in Untersuchungshaft, wie die Polizei mitteilte.

Bei der Durchsuchung der Anwesen am frühen Morgen seien unter anderem ein vollautomatisches Sturmgewehr, mehrere Langwaffen, sechs scharfe Kurzwaffen, mehr als 430 Schuss Munition und Pyrotechnik sichergestellt worden, wie die Polizei mitteilte. Darüber hinaus fanden die Beamten etwa 350 Gramm Schwarzpulver und zahlreiche Böller sowie mehr als 100 Gramm Marihuana und rund 15 Gramm Amphetamine.

Der Waffenfund sei "mit Sicherheit einer der größten, bezogen auf Einzelpersonen", sagte Einsatzleiter Marcus Hörmann. Beide Männer seien der Polizei zuvor bekannt gewesen, so Hörmann. Welche Art Verbindungen sie zueinander haben, wollte die Polizei nicht sagen. An der Durchsuchung waren rund 100 Polizisten beteiligt.

Im Juni 2019 hatten die Beamten die Anwesen im Allgäu schon einmal durchsucht und Waffen gefunden. Es wird nun ermittelt, wie die beiden Männer, für die danach ein Waffenbesitz-Verbot verhängt worden war, innerhalb weniger Monate wieder an zahlreiche Waffen gelangen konnten. Ob die beiden Verdächtigen mit Drogen handelten, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen. "Ich persönlich bin der Meinung, dass diese Menge ein bisschen zu viel für den Eigengebrauch ist", so Hörmann.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren