Polizei chauffiert Schwertransport nach Marktl

Mit Polizeibegleitung hat sich am Dienstag eine riesige "Coldbox" vom Linde-Werk in Tacherting nach Marktl aufgemacht. Die Eckdaten des Transports: 345 Tonnen Gesamtgewicht, 70 Meter Länge, 28 Achsen, 204 Räder!
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Der lange Transport (28 Achsen, 204 Räder) auf dem Weg nach Marktl.
Polizei 7 Der lange Transport (28 Achsen, 204 Räder) auf dem Weg nach Marktl.
Der lange Transport (28 Achsen, 204 Räder) auf dem Weg nach Marktl.
Polizei 7 Der lange Transport (28 Achsen, 204 Räder) auf dem Weg nach Marktl.
Der lange Transport (28 Achsen, 204 Räder) auf dem Weg nach Marktl.
Polizei 7 Der lange Transport (28 Achsen, 204 Räder) auf dem Weg nach Marktl.
Ein starker LKW zieht, ein zweiter schiebt von hinten.
Polizei 7 Ein starker LKW zieht, ein zweiter schiebt von hinten.
Kurven sind Herausforderungen für das Gespann.
Polizei 7 Kurven sind Herausforderungen für das Gespann.
Insgesamt benötigte der Konvoi für 60 Kilometer über fünf Stunden.
Polizei 7 Insgesamt benötigte der Konvoi für 60 Kilometer über fünf Stunden.
So sieht eine Coldbox aus, wenn sie montiert ist.
Linde AG 7 So sieht eine Coldbox aus, wenn sie montiert ist.

Marktl - Der "operative Ergänzungsdienst" der Polizei in Traunstein hat am Dienstag einen wahrlich großen Transport begleitet. Vom Linde-Werk in Tacherting lotsten die Beamten eine sogenannte "Coldbox" (eine Kältekammer, die zur Zerlegung von Synthesegasen dient) über Garching nach Marktl.

Am frühen Dienstagmorgen gegen 6 Uhr machten sich insgesamt 6 Polizeistreifen auf den Weg, um die gigantische Ladung sicher zu ihrem Ziel zu geleiten. Die Eckdaten des Schwertransports: über 345 Tonnen Gesamtgewicht, 70 Meter Länge, 4,90 Meter Breite, 6,70 Meter Höhe, 28 Achsen und 204 Räder. Die immense Last wurde von einer vierachsigen Zugmaschine gezogen und gleichzeitig von einer weiteren Zugmaschine geschoben.

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Im Schneckentempo transportierte die Spezialfirma ihre teure Fracht, dabei galt es so einige Hindernisse zu überwinden: Verkehrsschilder mussten aufgrund der Breite und Länge des Gespanns abgebaut werden, Straßen für den restlichen Verkehr teiltweise oder ganz gesperrt werden.

Als Nadelöhr erwies sich die Ortsdurchfahrt von Burghausen, dort konnten die Fahrzeuglenker den Transport nur Millimeter für Millimeter manövrieren. Für die Strecke vom Linde-Werk nach Marktl, die nur rund 60 Kilometer beträgt, benötigte der Transport fünfeinhalb Stunden.

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