Kommentar

Plump, primitiv, unerträglich: Weg mit dem Donaulied!

AZ-Redakteurin Ruth Schormann über das Donaulied.
| Ruth Schormann
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen

Der Text des Donaulieds, der auf plumpeste und primitivste Art und Weise sexuelle Gewalt verherrlicht, ist genau so hohl wie ein leerer Maßkrug – und schlicht unerträglich. Nicht nur für (die viel zu vielen) Frauen, die bereits selbst Übergriffe erlebt haben und sich hier zum verhöhnten Objekt degradiert sehen.

Er sollte auch unerträglich für Männer sein. Oder was genau finden die so toll daran, als Vergewaltiger eines schlafenden Mädchens dargestellt zu werden? Wer das Stück als Kulturgut bezeichnet, legt eine seltsame Kultur-Definition an den Tag. Nichts, was es schon lange gibt, verdient es, nur deswegen verteidigt zu werden. Weg damit!

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren