Plattling: Inferno im Papierlager

Bei einem Großbrand ist in der Nacht zum Dienstag im niederbayerischen Plattling (Landkreis Deggendorf) ein 4000 Quadratmeter großes Papierlager völlig zerstört worden. 400 Feuerwehrleute waren im Einsatz, acht von ihnen wurden verletzt.
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Großbrand in der ehemaligen Lokhalle
dpa 2 Großbrand in der ehemaligen Lokhalle
400 Feuerwehrleute waren im Einsatz
dpa 2 400 Feuerwehrleute waren im Einsatz

Bei einem Großbrand ist in der Nacht zum Dienstag im niederbayerischen Plattling (Landkreis Deggendorf) ein 4000 Quadratmeter großes Papierlager völlig zerstört worden. 400 Feuerwehrleute waren im Einsatz, acht von ihnen wurden verletzt.

Das Feuer war Dienstagmorgen zwar unter Kontrolle, die Löscharbeiten dauerten aber noch an. Die Polizei forderte die Anwohner weiterhin auf, wegen der starken Rauchentwicklung Türen und Fenster geschlossen zu halten und sich nicht in den Bereich des Bahnhofes zu begeben.

Bei dem Brand wurden acht Feuerwehrleute durch die große Hitze leicht verletzt. Insgesamt seien 400 Leute im Einsatz gewesen, teilte die Polizei in München mit. Mehrere Straßen seien gesperrt worden. Auch der Bahnverkehr in München sei durch den Brand gestört worden. Nach Angaben der Polizei Straubing war die Bahnstrecke Regensburg- Passau drei Stunden gesperrt. Probleme bereiteten der Polizei das Verhalten vieler Schaulustiger, die teils trotz Warnungen direkt in die dichten Rauchschwaden liefen.

In dem früheren Lokschuppen waren rund 1000 Tonnen Papier, Holzpellets und Holzbriketts gelagert. Nachdem das Lagergebäude nicht mehr zu retten war, konzentrierten sich die Helfer darauf, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude zu verhindern. Bei mindestens vier Wohnhäusern wurde große Hitze im Dachbereich gemessen, so dass auch diese Gebäude gefährdet waren. Die Ursache des Feuers war am Dienstagmorgen noch völlig unklar, ein Zeuge hatte den Brand gemeldet. Auch der Sachschaden war noch nicht ermittelt. (dpa)

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