Plädoyers im Prozess wegen Steinwürfen auf Autobahnen

Nürnberg (dpa/lby) - Im Prozess wegen Steinwürfen von Autobahnbrücken vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth werden am heutigen Mittwoch die Plädoyers gehalten. Zwei Männer im Alter von 17 und 20 Jahren müssen sich unter anderem wegen versuchten Mordes verantworten.
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Ein Schild mit der Aufschrift "Justizgebäude" ist am Landgericht Nürnberg-Fürth zu sehen. Foto: Daniel Karmann/Archiv
dpa Ein Schild mit der Aufschrift "Justizgebäude" ist am Landgericht Nürnberg-Fürth zu sehen. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Nürnberg (dpa/lby) - Im Prozess wegen Steinwürfen von Autobahnbrücken vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth werden am heutigen Mittwoch die Plädoyers gehalten. Zwei Männer im Alter von 17 und 20 Jahren müssen sich unter anderem wegen versuchten Mordes verantworten. Laut Anklage sollen sie im Mai vergangenen Jahres Steine und Holzpaletten auf die Autobahnen A3 und A73 geschleudert haben. Auch eine Regionalbahn auf der Strecke Nürnberg-Bamberg sollen sie beworfen haben.

Ein Mann wurde leicht verletzt, als einer der Steine die Windschutzscheibe seines Lastwagens durchschlug. Auch andere Fahrzeuge wurden von Steinen getroffen oder rollten über Gegenstände, die auf der Fahrbahn lagen. Die Fahrer kamen jedoch mit dem Schrecken davon. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro.

Laut Anklage sollen die Männer zudem mit einem Brandbeschleuniger ein leerstehendes Fabrikgebäude in Brand gesetzt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen daher auch Brandstiftung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vor.

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