Plädoyers im Prozess um illegales Rennen verschoben

Deggendorf (dpa/lby) - Im Prozess um einen tödlichen Raser-Unfall im Bayerischen Wald hat das Gericht am Freitag kurzfristig zusätzliche Zeugen vernommen. Die vor dem Landgericht Deggendorf ursprünglich vorgesehenen Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigern sollen nun am 22.
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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv
dpa Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv

Deggendorf (dpa/lby) - Im Prozess um einen tödlichen Raser-Unfall im Bayerischen Wald hat das Gericht am Freitag kurzfristig zusätzliche Zeugen vernommen. Die vor dem Landgericht Deggendorf ursprünglich vorgesehenen Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigern sollen nun am 22. November gehalten werden. Seine Urteile will das Gericht einem Sprecher zufolge direkt im Anschluss verkünden.

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden 28 und 54 Jahre alten Angeklagten vor, im Juli 2018 bei Achslach (Landkreis Regen) ein verbotenes Rennen Auto gegen Motorrad veranstaltet und dabei den Tod eines entgegenkommenden Oldtimer-Fahrers verursacht sowie weitere Menschen verletzt und gefährdet zu haben. Bei der Vernehmung der Zeugen am Freitag ging es vor allem um die Frage, ob das Raser-Duo die Strecke zwei- oder dreimal auf und ab gefahren ist.

Das Todesopfer ist ein 38 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Cham. Sein zehnjähriger Sohn, der mit im Wagen saß, erlitt lebensgefährliche Verletzungen und ist seither schwerbehindert. Er und seine Mutter sind Nebenkläger. Die Angeklagten erklärten sich im Rahmen eines außergerichtlichen Täter-Opfer-Ausgleiches bereit, der Familie 31 000 sowie 25 000 Euro zu zahlen.

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