Pfingsten: Fünf Tote auf Bayerns Straßen

Traurige Bilanz der Polizei: Am langen Pfingstwochenende starben bei Verkehrsunfällen auf den Straßen im Freistaat mindestens fünf Menschen, zahlreiche wurden verletzt.
| dpa
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München  –  Bei Unfällen auf Bayerns Straßen sind am Pfingstwochenende mindestens fünf Menschen getötet worden. Zahlreiche Menschen wurden zudem verletzt. Unter den Verletzten war auch der frühere bayerische Innenminister Gerold Tandler.

In der Nacht auf Montag starb bei Ludwigsstadt (Kreis Kronach) ein 42-jähriger Radfahrer nach einem Sturz. Autofahrer entdeckten den Mann, für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät. Ein 23-jähriger Motorradfahrer prallte an einer Kreuzung in Ostheim vor der Rhön (Kreis Rhön-Grabfeld) mit einem Auto zusammen und starb noch an der Unfallstelle. Die 55-jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt. Bei Würzburg-Randersacker übersah am Sonntag ein 33-jähriger Autofahrer beim Abbiegen ein näherkommendes Motorrad. Beim Zusammenstoß wurde der 19-jährige Biker lebensgefährlich verletzt.

Im niederbayerischen Waldkirchen (Kreis Freyung-Grafenau) starb am Sonntag ein 24-Jähriger in einem Oldtimer-Traktor. Der junge Mann war mit dem Traktor eine Böschung hinuntergestürzt. Das Fahrzeug überschlug sich und erdrückte den Mann. Vater und Bruder fanden wenig später die Leiche.

In Aldersbach (Kreis Passau) prallte am Sonntag ein Autofahrer mit seinem Wagen gegen einen Baum und wurde eingeklemmt. Er starb noch an der Unfallstelle. Ein 20 Jahre alter Motorradfahrer verlor am späten Freitagabend bei Samerberg (Kreis Rosenheim) die Kontrolle über seine Maschine und prallte gegen eine Leitplanke. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.

Der frühere bayerische Innenminister Tandler kam auf der Autobahn 94 bei Mühldorf glimpflich davon. Der 77-Jährige geriet am Freitagabend mit seinem Wagen zu weit nach links und prallte gegen ein anderes Fahrzeug. Das Auto des 40-Jährigen überschlug sich, der Fahrer wurde leicht verletzt. Tandlers Wagen rutschte unter die rechte Leitplanke. Beide Männer wurden in Krankenhäuser gebracht.

Bei einer Karambolage mit ihrem Wohnmobil wurde eine fünfköpfige Familie am Samstag in Würzburg verletzt. Ein Sattelschlepper hatte das an einer Ampel stehende Campingfahrzeug gerammt. Ein auf dem Dach befestigtes Kanu löste sich und prallte auf ein Auto auf der Nebenspur. Dessen Fahrerin und der Fahrer des Sattelzugs blieben unverletzt, erlitten jedoch einen Schock.

In Großostheim (Kreis Aschaffenburg) endete am Samstag ein Fahrsicherheitstraining der Feuerwehr mit einem Totalschaden. Das Feuerwehrauto kippte bei einem Wendemanöver um. Der 34 Jahre alte Fahrer und der 24-Jährige Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Der Schaden am Löschauto beträgt mehrere 100 000 Euro.

 

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