Pendlerstadt München: 390 000 Menschen fahren zur Arbeit

München (dpa/lby) - München zieht so viele Berufspendler an wie keine andere Stadt in Deutschland: 390 000 Menschen fuhren im vergangenen Jahr zur Arbeit in die Landeshauptstadt. Das sind 32 Prozent mehr als im Jahr 2000, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) am Dienstag unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in München mitteilte.
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Die Langzeitbelichtung zeigt Leuchtspuren von PKW und LKW auf einer Autobahn bei Nacht. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
dpa Die Langzeitbelichtung zeigt Leuchtspuren von PKW und LKW auf einer Autobahn bei Nacht. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - München zieht so viele Berufspendler an wie keine andere Stadt in Deutschland: 390 000 Menschen fuhren im vergangenen Jahr zur Arbeit in die Landeshauptstadt. Das sind 32 Prozent mehr als im Jahr 2000, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) am Dienstag unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in München mitteilte. Hauptursache für den Pendel-Boom sei der Mangel an bezahlbaren Wohnungen in den Städten, sagte der Bezirksvorsitzende der IG Bau Oberbayern, Michael Müller.

"Eine wachsende Zahl von Menschen kann sich die hohen Mieten und Immobilienpreise gerade dort nicht mehr leisten, wo in den letzten Jahren besonders viele Jobs entstanden sind", betonte Müller. Die Folge seien immer längere Staus und überfüllte Züge. Müller forderte mehr Investitionen der öffentlichen Hand, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

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