Packender zeithistorischer Krimi: "Narzissen am Galgenberg"

Zerstörte Städte, Hunger und eine Mordserie: In seinem aktuellen zeithistorischen Krimi "Narzissen am Galgenberg" führt Alexander Meining ins Würzburg des Jahres 1946, wo die Zeit drängt.
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Alexander Meinings packender zeithistorischer Krimi spielt im Würzburg des Jahrs 1946. (Archivbild)
Alexander Meinings packender zeithistorischer Krimi spielt im Würzburg des Jahrs 1946. (Archivbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Meßkirch

Alexander Meinings packender zeithistorischer Krimi "Narzissen am Galgenberg" trifft die Gedanken und die existenzbedrohende Lebenswelt der Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg sehr treffend. Bei der Bevölkerung in Würzburg ist die Stimmung Anfang 1946 angespannt. 

Die Menschen hungern, die Häuser liegen in Trümmern und die Perspektiven für das völlig zerstörte Land sind düster. Als einige junge Frauen ermordet werden, ist das für die amerikanische Besatzungsmacht, die Ruhe und Ordnung will, nicht hinnehmbar. 

Der Leiter der US-Militärpolizei, Colonel John Schmidt, sucht daher die Zusammenarbeit mit der deutschen Polizei. Inspektor Gerhard Mehling, unbelastet, da nie NSDAP-Mitglied, unterstützt ihn bei den Ermittlungen. Sie finden heraus, dass die toten Frauen sich kannten, auch dass merkwürdigerweise Narzissen bei den Toten lagen. Ein Serientäter geht offenbar um und die Zeit drängt, denn in der Bevölkerung breitet sich Unruhe aus.

Der Roman verdeutlicht dabei: Neben Einsichtigen gibt es auch die Ewiggestrigen, die die Deutschen als Opfer sehen und von eigener Schuld nichts hören wollen. Vor diesem Hintergrund wirkt die Handlung durchaus glaubwürdig, denn genau so hätte es tatsächlich passieren können.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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