Osram-Aufsichtsrat ermöglicht Übernahmeangebot für AMS

Der zum Verkauf stehende Beleuchtungshersteller Osram hat eine Stillhaltevereinbarung mit AMS aufgelöst und dem Unternehmen damit ein Übernahmeangebot ermöglicht. Das teilte Osram am Mittwochabend mit.
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Zwei Frauen unterhalten sich vor einem über mehrere Monitore dargestellten Osram-Logo. Foto: Matthias Balk/Archivbild
dpa Zwei Frauen unterhalten sich vor einem über mehrere Monitore dargestellten Osram-Logo. Foto: Matthias Balk/Archivbild

München - Der zum Verkauf stehende Beleuchtungshersteller Osram hat eine Stillhaltevereinbarung mit AMS aufgelöst und dem Unternehmen damit ein Übernahmeangebot ermöglicht. Das teilte Osram am Mittwochabend mit. Damit ebnet das Münchner MDax-Unternehmen dem österreichischen Halbleiterhersteller den Weg für den offiziellen Einstieg in das Bieterrennen.

AMS konkurriert mit den beiden US-Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle. Der Osram-Aufsichtsrat stimmte zudem einer Zusammenschlussvereinbarung mit AMS zu, die "Schutzzusagen für Mitarbeiter, Standorte und wesentliche Unternehmensteile" enthält, wie es in der Mitteilung heißt.

Im Gegenzug für das Versprechen hatte AMS im Juni Einblick in die Osram-Bücher erhalten. Es musste aufgelöst werden, damit AMS sein Angebot den Osram-Aktionären offiziell vorlegen kann. Der Sensorhersteller will das Münchner MDax-Unternehmen für 38,50 Euro je Aktie übernehmen und die beiden Unternehmen dann zusammenschließen.

Die US-Investoren wollen den Aktionären nur 35 Euro je Aktie zahlen - dafür hatten sie den Osram-Beschäftigten aber schon früh den Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen zugesagt.

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