"Operation Aderlass": Sportarzt weiter in U-Haft

Der hauptverdächtige Sportarzt in einem internationalen Doping-Skandal ist nach wie vor in Untersuchungshaft. Über einen Antrag auf Entlassung aus der Untersuchungshaft habe die zuständige Richterin noch nicht entschieden, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I am Montag auf Anfrage mit.
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Ein Polizeiauto fährt am Mannschaftshotel der Österreichischen Langläufer und Skispringer vorbei. Foto: Hendrik Schmidt/Archivbild
dpa Ein Polizeiauto fährt am Mannschaftshotel der Österreichischen Langläufer und Skispringer vorbei. Foto: Hendrik Schmidt/Archivbild

München - Der hauptverdächtige Sportarzt in einem internationalen Doping-Skandal ist nach wie vor in Untersuchungshaft. Über einen Antrag auf Entlassung aus der Untersuchungshaft habe die zuständige Richterin noch nicht entschieden, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I am Montag auf Anfrage mit. Der sogenannte Haftprüfungstermin hatte am Donnerstag stattgefunden.

Der Erfurter Sportarzt Mark S. soll angeblich Drahtzieher eines mutmaßlichen Doping-Netzwerkes sein. Nach bisherigen Angaben der Ermittler sollen im Rahmen der "Operation Aderlass" 21 Sportler aus acht Ländern und fünf Winter- und Sommersportarten in Europa, Südkorea und auf Hawaii verbotenes Eigenblut-Doping betrieben haben.

Inzwischen sitzen fünf Beschuldigte in U-Haft, wie die Sprecherin der Staatsanwaltschaft weiter sagte. Eine mutmaßliche Helferin sei inzwischen nach Deutschland ausgeliefert worden. Darüber hatte zunächst der MDR Thüringen am Freitagabend berichtet.

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