Ohnmacht und technischer Defekt: US-Panzer legen Straße lahm

Gebenbach (dpa/lby) - Die Ohnmacht eines US-Soldaten und die Panne eines Bergepanzers haben für eine knapp sechsstündige Straßensperrung gesorgt. Nach Angaben der Polizei erlitt der 21-jährige Panzerfahrer am Dienstagmorgen auf der B 299 bei Gebenbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) einen Schwächeanfall und wurde ohnmächtig.
| dpa
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Gebenbach (dpa/lby) - Die Ohnmacht eines US-Soldaten und die Panne eines Bergepanzers haben für eine knapp sechsstündige Straßensperrung gesorgt. Nach Angaben der Polizei erlitt der 21-jährige Panzerfahrer am Dienstagmorgen auf der B 299 bei Gebenbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) einen Schwächeanfall und wurde ohnmächtig. Nach einer kurzen Schlangenlinienfahrt von Leitplanke zu Leitplanke erwies sich das mit neun Soldaten besetzte Kriegsgerät doch als stärker, wälzte eine Leitplanke nieder und fuhr über eine Böschung.

Der Radpanzer kippte schließlich auf die Seite, wobei sich fünf Insassen Prellungen zuzogen. Der Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht. Andere Verkehrsteilnehmer waren nicht betroffen, obwohl die Strecke normalerweise stark frequentiert ist, wie ein Polizeisprecher sagte: "Es hätte leicht Schwerverletzte und Tote geben können."

Allerdings blieb dann auch noch der angeforderte Bergungspanzer an der Unfallstelle aufgrund eines technischen Defekts liegen. Die Bundesstraße musste komplett gesperrt werden. Auslaufende Betriebsstoffe machten eine Untersuchung des Erdreichs notwendig. Munition war keine an Bord. Nachdem der Bergepanzer wieder flottgemacht worden war, konnte der Radpanzer geborgen und die Strecke am späten Mittag freigegeben werden. Die Polizei geht von einem Schaden im fünfstelligen Bereich aus.

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