Österreicherin (24) sucht Anschluss bei Kannibalenstamm

Eine psychisch labile Frau konfrontiert Beamte der Bundespolizei in der Nacht auf Donnerstag in Kiefersfelden mit einer seltsamen Bitte.
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Die Beamten waren auf der Staatsstraße zwischen Kufstein und Kiefersfelden mit Grenzkontrollen befasst, als sie die ungewöhnliche Anfrage erreichte.
imago images/Roland Mühlanger Die Beamten waren auf der Staatsstraße zwischen Kufstein und Kiefersfelden mit Grenzkontrollen befasst, als sie die ungewöhnliche Anfrage erreichte.

Kiefersfelden/Rosenheim – Ungewöhnliches Anliegen, ungewöhnliche Adressaten, ungewöhnliche Uhrzeit: Eine Frau hat am Ortsrand von Kiefersfelden Beamte der Bundespolizei in der Nacht auf Donnerstag mit einer merkwürdigen Anfrage konfrontiert.

Gegen 1.30 Uhr erkundigte sie sich, ob die Beamten - sie waren zu diesem Zeitpunkt auf der Staatsstraße zwischen Kufstein und Kiefersfelden mit Grenzkontrollen befasst - ihr nicht bei ihrer Reise nach Afrika helfen könnten. Denn dort wolle sie sich einem Kannibalenstamm anschließen.

Kiefersfelden: Vermisste Frau wird gesucht

Wie die Bundespolizei weiter mitteilt, gingen die angesprochenen Beamten sofort davon aus, dass sich die Österreicherin in einem psychischen Ausnahmezustand befinden müsse. Auch die Tatsache, dass sie mitten in der Nacht ohne Winterbekleidung zu Fuß unterwegs war, deutete darauf hin.

Eine Überprüfung ihrer Personalien bestätigte diese Annahme: Laut Auskunft der Polizeidienststelle in Kufstein war die orientierungslose Frau als vermisst gemeldet. Sie hatte sich selbstständig aus einer Klinik in Niederösterreich, in der sie in Behandlung war, entfernt und war danach offenbar als Anhalterin weiter gereist.

In Deutschland läuft Verfahren gegen Österreicherin (24)

Auch die Staatsanwaltschaft in Freiburg interessierte sich wegen eines laufenden Betäubungsmittel-Verfahrens für den Aufenthaltsort der Österreicherin.

Da sie auf die Bundespolizisten einen äußerst verwirrten Eindruck machte, nahmen sie die 24-Jährige in Gewahrsam und veranlassten ihre Einlieferung in eine Klinik im Landkreis Rosenheim.

Lesen Sie hier: Meterdicker Morast - Schlammschlacht am Tegernsee

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