ÖPNV-Warnstreik: Handel fürchtet 40 Millionen Umsatzverlust

Der zweitägige Ausstand im Nahverkehr trifft die Branche, weil er Kunden aus den Innenstädten fernhält.
dpa |
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Eigentlich hatte der bayerische Einzelhandel auf ein gutes Einkaufswochenende gehofft. (Archivbild)
Eigentlich hatte der bayerische Einzelhandel auf ein gutes Einkaufswochenende gehofft. (Archivbild) © Peter Kneffel/dpa
München

Der Handelsverband Bayern befürchtet durch den angekündigten Warnstreik hohe Umsatzverluste im Einzelhandel. Grob geschätzt könnten es in den 13 betroffenen Städten um die 40 Millionen Euro sein, sagt Geschäftsführer Bernd Ohlmann. Dass ausgerechnet an den beiden umsatzstärksten Tagen der Woche gestreikt werde, sei für die Branche "eine dicke fette Kröte". 

Dabei habe der Handel angesichts des besseren Wetters und der anstehenden Frühlingseinkäufe eigentlich auf ein gutes Shopping-Wochenende gehofft. Nun sei aber zu befürchten, dass Kunden fernblieben, weil sie die Fahrt in die Städte angesichts von ausfallenden Bahnen und Bussen sowie Staus scheuten. "Das wird unsere Betriebe sehr schmerzen." Und auch für die Mitarbeiter werde es teilweise schwierig, zur Arbeit zu kommen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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