Oberbürgermeister Maly: Söder war "auf Krawall gebürstet"

Nürnberg (dpa/lby) - Der abtretende Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly hat im Laufe seiner 18-jährigen Amtszeit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schätzen gelernt. "Mit den klassischen Regeln der Diplomatie" habe man sich langsam angenähert, sagte der SPD-Politiker der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag).
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Der scheidende Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly steht im Karl-Bröger-Haus. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild
dpa Der scheidende Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly steht im Karl-Bröger-Haus. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Nürnberg (dpa/lby) - Der abtretende Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly hat im Laufe seiner 18-jährigen Amtszeit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schätzen gelernt. "Mit den klassischen Regeln der Diplomatie" habe man sich langsam angenähert, sagte der SPD-Politiker der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). "Es war ja weniger ich am Anfang, der auf Krawall gebürstet war. Er war es. Und er hat gemerkt, dass er damit ein Stück weit ins Leere läuft."

Maly wird sein Amt am 1. Mai an den CSU-Politiker Marcus König übergeben. Ein Engagement für die Bayern-SPD schloss er im Gespräch mit der Zeitung nochmals aus. "Ich werde mich nicht mit Ehrenämtern vollpacken aus Angst, die Krawatte nicht mehr zu brauchen." Für seinen Ruhestand habe er ein halbes Dutzend Urlaube geplant, die wegen der Corona-Krise erst einmal ausfielen. "Danach kamen: Garten, Keller, Dachboden. So beginnt man jetzt also den Ruhestand mit weniger erotischen Dingen."

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