NS-Graffiti und versuchte Brandstiftung an KZ-Gedenkstätte

Unbekannte sprühen NS-Graffiti und hinterlassen Spuren eines Brandversuchs an der KZ-Dokumentationsstätte Hersbruck. Der Staatsschutz ermittelt.
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Ein Mitarbeiter der Stadt hatte die Rußspuren entdeckt. (Archivbild)
Ein Mitarbeiter der Stadt hatte die Rußspuren entdeckt. (Archivbild) © Lino Mirgeler/dpa
Hersbruck

Unbekannte haben im Umfeld der KZ-Dokumentationsstätte Hersbruck (Landkreis Nürnberger Land) mehrere Graffiti mit NS-Bezug gesprüht und wohl versucht, ein Feuer zu legen. Ein Mitarbeiter der Stadt habe an der Gebäudeaußenseite Rußspuren und Gegenstände zum Legen eines Feuers entdeckt, teilte die Polizei mit. 

Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der versuchten vorsätzlichen Brandstiftung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

In Hersbruck befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Häftlinge wurden unter anderem gezwungen, in einem Berg bei Happurg ein Stollensystem für eine unterirdische Flugzeugmotorenfabrik zu graben.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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