NS-Graffiti an KZ-Gedenkstätte – Verdächtiger ermittelt

Der 27-Jährige soll auch versucht haben, ein Feuer an der Dokumentationsstätte in Mittelfranken zu legen. So kamen die Ermittler ihm auf die Spur.
dpa |
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Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll sich der Mann bei der Tat in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben. (Symbolbild)
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll sich der Mann bei der Tat in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben. (Symbolbild) © Peter Kneffel/dpa
Hersbruck

Ein 27-Jähriger soll versucht haben, Feuer an der KZ-Dokumentationsstätte Hersbruck zu legen. Außerdem soll er in deren Umfeld mehrere Graffiti mit NS-Bezug gesprüht haben. Der Staatsschutz habe den Verdächtigen wenige Tage nach der Tat ermitteln können, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit. 

Nach derzeitigem Ermittlungsstand sei davon auszugehen, dass sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befunden habe. Er habe sich in eine Fachklinik begeben. 

Weitere Graffitis in Hersbruck 

Spuren am Tatort und Hinweise von Zeugen hatten den 27-Jährigen demnach in den Fokus des Staatsschutzkommissariats gerückt. Dieser soll auch für weitere Graffiti im Hersbrucker Stadtgebiet (Landkreis Nürnberger Land) verantwortlich sein. 

In Hersbruck befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Häftlinge wurden unter anderem gezwungen, in einem Berg bei Happurg ein Stollensystem für eine unterirdische Flugzeugmotorenfabrik zu graben.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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