NS-Dokuzentrum beleuchtet Antisemitismus in der Popkultur

München (dpa/lby) - Das NS-Dokumentationszentrum München plant eine Debatte über Antisemitismus in der Popkultur und im Gangsta-Rap. Die Veranstaltung im März ist Teil des neuen Programms für 2019 und 2020.
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Das NS-Dokumentationszentrum München plant eine Debatte über Antisemitismus in der Popkultur. Foto: Lino Mirgeler/Archiv
dpa Das NS-Dokumentationszentrum München plant eine Debatte über Antisemitismus in der Popkultur. Foto: Lino Mirgeler/Archiv

München (dpa/lby) - Das NS-Dokumentationszentrum München plant eine Debatte über Antisemitismus in der Popkultur und im Gangsta-Rap. Die Veranstaltung im März ist Teil des neuen Programms für 2019 und 2020. Neben "klassischen NS-Themen" sollen mehr aktuelle Bezüge hergestellt werden, sagte ein Sprecher des Zentrums am Donnerstag. Themen wie Rassismus, Genozid und Holocaust werden nicht nur aus historischer, sondern auch aus gegenwärtiger Perspektive beleuchtet.

"Immer mehr Menschen suchen in Anbetracht der politischen Veränderungen in Europa und den USA nach Antworten in der Vergangenheit", sagte Direktorin Mirjam Zadoff. Dazu sind zahlreiche Vorträge, Gespräche, Ausstellungen und Konzerte geplant. Das NS-Dokumentationszentrum besteht seit 2015 und setzt sich als Lern- und Erinnerungsort mit den Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur sowie ihren Ursachen und Folgen auseinander.

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