Notfall auf Autobahn sorgt für stundenlange Sperrung

Mitten auf der A73 ging es für eine Familie urplötzlich ums Überleben. Was über die Ursache des Staus auf der A73 bekannt ist.
dpa |
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Rettungskräfte konnten den Familienvater wiederbeleben. (Symbolbild)
Rettungskräfte konnten den Familienvater wiederbeleben. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/dpa
Fürth

Einen glücklichen Ausgang hat ein medizinischer Notfall auf der Autobahn 73 bei Fürth genommen. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein 48-Jähriger aufgrund gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war mehrfach in die Mittel- und Außenschutzplanke geprallt. Seine Ehefrau, die sich ebenso wie die gemeinsame Tochter ebenfalls im Auto befand, griff laut Polizei ins Lenkrad und versuchte, das Fahrzeug kontrolliert zum Stehen zu bringen. Durch den letzten Einschlag in die Leitplanke kam das Auto ins Schleudern, bevor es letztlich mitten auf der Autobahn liegenblieb.

Rettungskräfte holten den 48-Jährigen dort aus dem Wagen und reanimierten ihn erfolgreich vor Ort. Er wurde im Anschluss in ein Krankenhaus gebracht. Die 47 Jahre alte Ehefrau blieb körperlich unverletzt, die 15 Jahre alte Tochter kam mit einer Beule am Kopf davon.

Fahrer fühlte sich schon vorher nicht wohl

Gegen den Unfallfahrer leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Er habe sich schon vor Fahrtantritt nicht ganz wohl gefühlt, erläuterte eine Polizeisprecherin. So etwas werde rechtlich dann wie Müdigkeit, Alkohol- oder Drogenkonsum eingestuft als Gefährdung eingestuft.

Die A73 war wegen des Unfalls zwischen den Anschlussstellen Fürth-Ronhof und Fürth-Steinach in Richtung Suhl für mehrere Stunden gesperrt. Lediglich ein Fan-Bus, der nach dem Fußballspiel zwischen Greuther Fürth und dem VfL Bochum im Stau feststeckte, wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet, damit die ihn begleitenden Polizeikräfte nicht zu viel Zeit bei dem Einsatz verlieren.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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