Noch immer zu wenige Stammzellenspender in Bayern

Warten auf den richtigen Stammzellenspender - für jeden fünften Patienten in Bayern verläuft das ohne Erfolg. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wirbt für mehr registrierte Spender. Die gibt es nicht nur in den Großstädten.
| dpa
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Es gibt immer noch zu wenige Stammzellenspender in Bayern.
Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa Es gibt immer noch zu wenige Stammzellenspender in Bayern.

München - Jeder fünfte Patient wartet in Bayern nach Worten von Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) erfolglos auf eine Stammzellspende. Die Transplantation von Stammzellen ist für viele Leukämiepatienten die einzige Chance, geheilt zu werden", sagte die Politikerin der Deutschen Presse-Agentur anlässlich des Weltblutkrebstags am 28. Mai. Sie rief dazu auf, dass sich noch mehr Menschen als potenzielle Spender registrieren lassen sollten.

149 Patienten werden derzeit in bayerischen Transplantationszentren behandelt und suchen nach einem geeigneten Spender, teilte das Gesundheitsministerium mit. Jedes Jahr bekämen 1800 Menschen im Freistaat die Diagnose Blutkrebs. Am 25. Mai rufen die Stiftung Knochenmarkspende Bayern und der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes zu einer bayernweiten Typisierungsaktion auf.

Die meisten bayrischen Knochenmarkspender kommen aus München

Seit 1991 bis Mai dieses Jahres ließen sich 10 135 Menschen im Freistaat Knochenmark entnehmen, so die Zahlen der Deutschen Knochenmarkspenderdatei DKMS. Außerdem gab es demnach zuletzt 889 630 registrierte aktive Spender. Die meisten bayerischen Knochenmarkspender, denen Stammzellen entnommen worden sind, kamen laut DKMS aus München, gefolgt von Spendern aus den Landkreisen Augsburg und Neumarkt in der Oberpfalz.

Lesen Sie auch: Das passiert, wenn man Stammzellenspender wird

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