Nobelpreisträger und Nachwuchs auf einem Haufen

Dutzende Nobelpreisträger treffen sich jedes Jahr zu einer Tagung am Bodensee. Sie locken Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Welt nach Bayern - in diesem Jahr sind besonders viele Nationen vertreten.
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Nobelpreisträger Brian Schmidt (l.) spricht mit Nachwuchswissenschaftlern. Foto: Christian Flemming/Lindau Nobel Laureate Meetings/Archiv
dpa Nobelpreisträger Brian Schmidt (l.) spricht mit Nachwuchswissenschaftlern. Foto: Christian Flemming/Lindau Nobel Laureate Meetings/Archiv

Lindau (dpa/lby) - Junge Forscher aus so vielen Ländern wie nie zuvor werden zu einer Tagung mit Nobelpreisträgern in Lindau am Bodensee erwartet. "Es sind Nachwuchswissenschaftler aus 89 Nationen vertreten. Das ist ein Rekord", sagte Gero von der Stein vom Kuratorium der Nobelpreisträger. Unter Tausenden Bewerbern haben sich 580 Nachwuchsforscher in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durchgesetzt. Bei der Veranstaltung vom 30. Juni bis zum 5. Juli treffen sie auf hochkarätige Wissenschaftler.

Kerngedanke der Nobelpreisträgertagung ist den Veranstaltern zufolge ein Erfahrungsaustausch von Generationen und Nationen. "Wir wollen dem Nachwuchs ermöglichen, sich zwang- und formlos mit Heroen der Wissenschaft zu unterhalten", sagte Gero von der Stein. Schwerpunkt des diesjährigen Treffens ist das Fachgebiet Physik mit den Kernthemen Laserphysik und Gravitationswellen. Unter den 39 angemeldeten Nobelpreisträgern sind mit Donna Strickland und Gérard Mourou auch die Physikpreisträger aus dem vergangenen Jahr.

Strickland wird am 4. Juli in Lindau einen Steg am Bodensee eröffnen. In den Streben des Geländers sind die Namen der rund 400 Nobelpreisträger eingraviert, die seit der Gründung der Lindauer Nobelpreisträgertagung im Jahr 1951 an der Veranstaltung teilgenommen haben. Zum Abschluss der 169. Nobelpreisträgertagung lädt das Land Baden-Württemberg die Teilnehmer am 5. Juli zu einer Bodensee-Rundfahrt ein. Bei einem Zwischenstopp auf der Blumeninsel Mainau wird die Friedensnobelpreisträgerin und jemenitische Menschenrechtsaktivistin Tawakkul Karman über die Situation im Jemen sprechen.

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