"Niemand braucht Angst haben": Reue im Mordprozess

Der Angeklagte im Mordprozess um die Gewalttat im baden-württembergischen Rot am See mit sechs Toten hat sich in seinem Schlusswort für seine Taten entschuldigt. "Niemand braucht Angst vor mir zu haben", sagte er am Freitag vor dem Landgericht Ellwangen.
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Ein Richterhammer und ein Strafgesetzbuch liegen auf einem Tisch. Foto: picture alliance / dpa
dpa Ein Richterhammer und ein Strafgesetzbuch liegen auf einem Tisch. Foto: picture alliance / dpa

Ellwangen - Der Angeklagte im Mordprozess um die Gewalttat im baden-württembergischen Rot am See mit sechs Toten hat sich in seinem Schlusswort für seine Taten entschuldigt. "Niemand braucht Angst vor mir zu haben", sagte er am Freitag vor dem Landgericht Ellwangen. Am liebsten wolle er die Zeit zurückdrehen und die Taten ungeschehen machen. "Es tut mir Leid. Ich bereue, was ich getan habe."

Dem Deutschen wird vorgeworfen, Ende Januar bei einem Familientreffen in der Gemeinde im Landkreis Schwäbisch Hall seine Eltern, Halbgeschwister sowie Onkel und Tante heimtückisch erschossen zu haben. Zwei weitere Angehörige konnten sich schwer verletzt retten.

Der junge Mann hatte zu Prozessbeginn gestanden und Misshandlungen seiner Mutter als Motiv angegeben. Ein Gutachter hatte Wahnvorstellungen und eine krankhafte seelische Störung bei dem 27-Jährigen diagnostiziert. Das Urteil soll am Nachmittag (14.30 Uhr) gesprochen werden.

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