Neun Verletzte nach Hochhaus-Brand in Tschechien

Ein Brand in einem 14-stöckigen Hochhaus im tschechischen Chodov hat zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt. Neun Menschen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in Krankenhäuser in Sokolov und Karlovy Vary (Karlsbad) gebracht, wie der Rettungsdienst mitteilte.
Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache gegen halb eins in der Nacht zu Donnerstag ausgebrochen. Chodov liegt knapp 60 Kilometer östlich von Hof und 25 Kilometer südöstlich von Klingenthal. Die Stadt befindet sich im Bezirk Sokolov und hat rund 12.600 Einwohner. Der Ort ist bekannt für seine Porzellanherstellung.
Elf Bewohner von Feuerwehr gerettet
Es habe im Kellergeschoss gebrannt, teilte die Feuerwehr mit. Von dort habe sich der Rauch in die gemeinschaftlich genutzten Räumlichkeiten wie die Flure des Hauses ausgebreitet. Mehr als ein Dutzend Menschen brachten sich demnach in Sicherheit, weitere elf Hausbewohner mussten von der Feuerwehr vor Flammen und Rauch gerettet werden. Der Sachschaden werde auf 1,5 Millionen Kronen, umgerechnet mehr als 60.000 Euro, geschätzt.