Neues Pflege-Förderprogramm gestartet

München (dpa/lby) - Angesichts zunehmender Engpässe in der Pflege ist in Bayern ein weiteres neues Förderprogramm angelaufen. Damit sollen zum einen neue Pflegeplätze geschaffen, aber auch bestehende Plätze weiterentwickelt werden.
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Melanie Huml nimmt vor Beginn einer Kabinettssitzung in der bayerischen Staatskanzlei ihren Platz ein. Foto: Matthias Balk/dpa
dpa Melanie Huml nimmt vor Beginn einer Kabinettssitzung in der bayerischen Staatskanzlei ihren Platz ein. Foto: Matthias Balk/dpa

München (dpa/lby) - Angesichts zunehmender Engpässe in der Pflege ist in Bayern ein weiteres neues Förderprogramm angelaufen. Damit sollen zum einen neue Pflegeplätze geschaffen, aber auch bestehende Plätze weiterentwickelt werden. "Ziel ist es, allein im Jahr 2020 bis zu 1000 Pflegeplätze zu fördern", sagte Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) am Sonntag. Im Doppelhaushalt 2019/20 seien dafür rund 120 Millionen Euro veranschlagt worden.

Besonders unterstützt werden nach Worten Humls Pflegeheime mit kleinen Wohngruppen, die sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausrichten. Das könne Kurzzeit-, Tages- oder Nachtpflegeplätze umfassen, aber beispielsweise auch einen offenen Mittagstisch, haushaltsnahe Dienstleistungen oder eine Begegnungsstätte.

In einer Expertenanhörung im Landtag hatten Fachleute zuletzt übereinstimmend vor immer größeren Engpässen in der Pflege gewarnt. Vertreter von Verbänden und Organisationen sprachen von einem bereits existierenden Pflegenotstand, der sich weiter verschärfen werde.

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