Neues KiTa-Jahr: Viele Familien ohne Betreuungs-Platz

München (dpa/lby) - Wenige Tage vor dem Start des neuen Betreuungsjahres in Bayern warten noch mehr als Tausend Familien auf einen Platz für ihren Nachwuchs. Vor allem in den Großstädten übersteigt der Bedarf nach wie vor das Angebot, zeigt eine dpa-Umfrage.
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Spielzeug liegt in einer Kindertagesstätte auf dem Boden.
Monika Skolimowska/Archivbild/dpa Spielzeug liegt in einer Kindertagesstätte auf dem Boden.

München (dpa/lby) - Wenige Tage vor dem Start des neuen Betreuungsjahres in Bayern warten noch mehr als Tausend Familien auf einen Platz für ihren Nachwuchs. Vor allem in den Großstädten übersteigt der Bedarf nach wie vor das Angebot, zeigt eine dpa-Umfrage.

Neben dem Personalmangel und immer höherem Bedarf an Krippenplätzen verschärft heuer auch der neu eingeführte Einschulungskorridor das Platzproblem. Da Eltern seit diesem Jahr für Kinder, die zwischen 1. Juli und 30. September sechs Jahre alt werden, selbst entscheiden können, ob diese eingeschult werden, bleiben mehr Kinder ein weiteres Jahr im Kindergarten. Alleine in München haben sich nach Angaben einer Stadtsprecherin 450 Eltern gegen die Einschulung ihres Kindes entschieden. Somit werden diese Plätze nicht - wie geplant - frei, sagte die Sprecherin.

Das bayerische Sozialministerium hingegen betonte pünktlich zum Start des neuen Betreuungsjahres, dass die Kita-Offensive fortgeführt werde und damit unter anderem bis zum Jahr 2023 rund 42 000 neue Betreuungsplätze für Kinder bis sechs Jahren geschaffen werden sollen.

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