Neues Format für U21-EM: Termine im März und Mai/Juni

Die Fußball-Europameisterschaft der U21-Junioren findet im kommenden Jahr in einem neuen Format statt. Das Turnier wird in zwei Zeiträume aufgeteilt.
| dpa
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Nyon - Die Fußball-Europameisterschaft der U21-Junioren findet im kommenden Jahr in einem neuen Format statt. Das Turnier wird in zwei Zeiträume aufgeteilt. Zunächst spielen die 14 qualifizierten Nationen sowie die beiden Gastgeber Ungarn und Slowenien die Gruppenphase (vier Vierergruppen) vom 24. bis zum 31. März 2021. Die beiden bestplatzierten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für ein Final-8-Turnier, das vom 31. Mai bis zum 6. Juni ebenfalls in Ungarn und Slowenien gespielt wird. Das Finale wird in Ljubljana ausgerichtet.

Die U21-EM sollte ursprünglich im Juni 2021 stattfinden. Weil aber die Europäische Fußball-Union die EM 2020 wegen der Coronavirus-Pandemie in diesen Zeitraum verschoben hat, wurde ein neuer Termin gesucht. Vom 23. Juli bis 8. August 2021 werden die ebenso verschobenen Olympischen Spiele ausgerichtet, bei denen auch Nachwuchsteams der qualifizierten Nationen spielberechtigt sind.

"Mit der U21-EM, der EURO der Herren und Olympia wird das Jahr 2021 ein echtes Fußball-Highlight", sagte U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz. "Durch die Aufteilung der U21-EM in zwei Phasen können weiterhin die Abstellungsperioden genutzt werden. Die neue Turnierform mit der Austragung der Gruppenphase im März erfordert von allen Beteiligten eine hohe Flexibilität – insbesondere, was Art und Zeitraum der Vorbereitung angeht. Für uns als Trainerteam ist das Wichtigste an dieser Entscheidung aber erst einmal: Wir haben jetzt Planungssicherheit."

Der Qualifikation für die U21 wird im September, Oktober und November 2020 zu Ende gespielt. Aktuell liegt die deutsche Mannschaft in der Gruppe neun mit sechs Punkten auf Platz zwei, einen Punkt hinter Tabellenführer Belgien. Die weiteren Gruppengegner sind Bosnien-Herzegowina, Moldau und Wales. Für die EM qualifizieren sich neben den Gastgebern die neun Gruppensieger sowie die fünf besten Gruppenzweiten.

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