Neuer Rasen in fünf Tagen: NFL-Spiel sorgt für Terminstress

Die NFL kommt zum dritten Mal nach München. Das Football-Gastspiel stellt die Allianz Arena vor eine besondere Herausforderung. Was der Stadion-Chef dazu sagt.
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Dieser Rasen muss nach dem NFL-Gastspiel in München schnellstmöglich verschwinden. (Archivbild)
Dieser Rasen muss nach dem NFL-Gastspiel in München schnellstmöglich verschwinden. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa
München

Das NFL-Gastspiel in München sorgt in diesem Jahr für einen besonderen Ab- und Aufbaustress in der Allianz Arena. Nach der Partie am 15. November haben die Arbeiter nur fünf Tage Zeit, den Rasen zu wechseln, ehe der FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga schon wieder ran muss. Arena-Chef Jürgen Muth sieht der bislang einmaligen Rasen-Wechsel-Aktion aber gelassen entgegen. "Wir wissen, dass das in der kurzen Zeit gut funktionieren wird", meinte Muth in einer Medienrunde gut zwei Wochen vor dem NFL-Spiel. 

Der Geschäftsführer der Allianz Arena schilderte, dass ein Hybrid-Rasen zum Einsatz kommen wird, der laut Erfahrung gut zu verlegen sei. Dennoch müsse unmittelbar nach der Partie zwischen den Detroit Lions und den New England Patriots am Sonntagabend schon mit dem Abbau des alten Rasens begonnen werden. Muth sprach von einer "Herausforderung" beim dritten Gastspiel der besten American-Football-Liga der Welt in München nach 2022 und 2024.

Zwei Wochen Zeit: NFL-Aufbau "relativ entspannt"

"Relativ entspannt" sei dagegen der Aufbau vor dem Football-Match, wie der Stadion-Chef berichtete: Nach dem Bundesliga-Topspiel der Bayern an diesem Samstag gegen Borussia Dortmund haben die Veranstalter zwei ganze Wochen Zeit, um das Feld und das Stadion in eine Football-Arena zu verwandeln.

Schon in der Woche vor dem NFL-Event werden in der bayerischen Landeshauptstadt viele Aktionen veranstaltet, um für die Liga und den Sport zu werben. Jene elf Teams, die Marketingrechte in Deutschland besitzen, veranstalten etwa große Fantreffs in unterschiedlichen Wirtshäusern. "Es fühlt sich für uns an wie Nach-Hause-Kommen", sagte NFL-Manager Alexander Steinforth angesichts des dritten Auftritts der Liga in München.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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