Neue Jennerbahn fährt erstmals bis zur Bergstation

Schönau am Königssee (dpa/lby) - Die neue Jennerbahn nimmt nach gut zweijähriger Bauzeit zu Pfingsten ihren vollständigen Betrieb bis zur Bergstation auf. Am Samstag (8.
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Die undatierte Aufnahme zeigt die Bergstation der neuen Jennerbahn auf dem Jenner. Foto: Berchtesgadener Bergbahn AG
dpa Die undatierte Aufnahme zeigt die Bergstation der neuen Jennerbahn auf dem Jenner. Foto: Berchtesgadener Bergbahn AG

Schönau am Königssee (dpa/lby) - Die neue Jennerbahn nimmt nach gut zweijähriger Bauzeit zu Pfingsten ihren vollständigen Betrieb bis zur Bergstation auf. Am Samstag (8. Juni) können Besucher erstmals von Schönau am Königssee bis auf 1800 Meter Höhe fahren. Von der Bergstation geht es zu Fuß in etwa einer Viertelstunde zur Aussichtsplattform am Jennergipfel (1874 Meter) mit Blick auf den Königssee. "Wir freuen uns, die Gäste mit herrlichem Ausblick und kulinarischem Gipfelglück verwöhnen zu dürfen", sagte der Betriebsleiter der Berchtesgadener Bergbahn AG, Wilfried Däuber.

"Die Existenz einer Seilbahn kann entscheidend für die Wahl des Urlaubsortes sein", sagte Peter Nagel, Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH am Freitag. "Von den Gästen profitiert die gesamte Region, der Einzelhandel oder im Winter die Skischulen." Das 56 Millionen Euro teure Bauprojekt umfasste auch die Neugestaltung der Tal-, Mittel- und Bergstationen mit Geschäften, Sonnenterrassen und Gastronomie. Seit dem vergangenen Sommer fuhr die Bahn bis zur Mittelstation auf rund 1200 Metern Höhe.

Die Bauarbeiten hatten im März 2017 begonnen. Sie wurden aber jeweils im Frühjahr unterbrochen, um das Birkhuhn während der Balzzeit zu schützen. Ein Birkhuhn-Monitoring der Umweltbaubegleitung habe ergeben, dass es keine Veränderungen in der Population gab, teilte die Bergbahn mit. Auch die vergangenen beiden strengen Winter verzögerten die Arbeiten.

Die rund 60 Kabinen für 10 Fahrgäste können bis zu 1600 Menschen pro Stunde befördern. Die alte Jennerbahn schaffte mit ihren Zweiergondeln nur 500 Menschen pro Stunde. Die neue Bahn ist barrierefrei mit Rampen und Aufzügen zugänglich und fährt den Angaben zufolge auch umweltfreundlicher als die alte Bahn aus dem Jahr 1953.

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