Ab 14 Uhr: Amtliche DWD-Warnung für München

Das Wetter im Freistaat zeigt sich nicht von seiner besten Seite. Regnerisch, windig – aber recht warm. Was der Wetterdienst für die kommenden Tage prognostiziert und warum man heute in München seine Kopfbedeckung gut festhalten sollte.
AZ/ dpa |
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Eine Frau läuft bei einsetzendem Regen mit ihrem Schirm über den Viktualienmarkt in der Innenstadt – es bleibt ungemütlich in München. (Symbolbild)
Eine Frau läuft bei einsetzendem Regen mit ihrem Schirm über den Viktualienmarkt in der Innenstadt – es bleibt ungemütlich in München. (Symbolbild) © Peter Kneffel/dpa

Es bleibt ungemütlich in Bayern: Die Meteorologen erwarten bis Freitag weiterhin Regen bei relativ hohen Temperaturen. Im Tagesverlauf bleibt es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wechselhaft. Es soll bis zu 12 Grad warm werden. 

In den Mittelgebirgen herrscht nach der Prognose bis etwa Freitag anhaltendes Tauwetter. Dabei können zeitweise bis zu 40 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 48 Stunden fallen. Im Allgäu können bis Freitagvormittag sogar zwischen 50 und 60 Liter Regen pro Quadratmeter fallen.

Weiter oben in den Alpen könnte es hingegen bis zu 20 Zentimeter Neuschnee geben, in Hochlagen der Allgäuer Alpen sogar doppelt so viel. In Franken, das Ende Januar in ungewöhnlich viel Schnee in sehr kurzer Zeit versank, ist der Flockenwirbel derzeit kein Thema. 

Amtliche DWD-Warnung vor Sturmböen für München

Für München, das Umland bis hin zum Alpenrand liegt eine DWD-Warnung ab 14 Uhr vor. Demnach treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h (17 m/s, 33 kn, Bft 7) und 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 80 km/h (22 m/s, 44 kn, Bft 9) gerechnet werden.

Der Wetterdienst warnt vor Gefahren  durch einzelne herabstürzende Äste und umherfliegende Gegenstände. Die Warnung gilt aktuell bis 22 Uhr. 

Überflutungen in Franken 

Mit dem Tauwetter stiegen besonders in Franken die Wasserstände der Bäche und Flüsse – und damit auch die Überflutungsgefahr. Bereits am Mittwoch waren einige Wiesen und Straßen überschwemmt. Der Regen tut ein übriges; der Hochwassernachrichtendienst (HND) Bayern meldete in allen drei fränkischen Regierungsbezirken gestiegene Wasserstände. 

Viel Regen und milde Temperaturen lassen den Schnee schmelzen - und Flüsse und Bäche steigen.
Viel Regen und milde Temperaturen lassen den Schnee schmelzen - und Flüsse und Bäche steigen. © Tizian Gerbing/dpa

Besonders betroffen sind derzeit die Städte Ansbach, Erlangen, Bamberg und Coburg sowie die Landkreise Forchheim, Ansbach, Erlangen-Höchstadt, Bamberg, Coburg und Rhön-Grabfeld. Vorwarnungen gibt es für Bayreuth sowie die Landkreise Bayreuth, Kulmbach, Wunsiedel im Fichtelgebirge, Kronach, Bad Kissingen und Haßberge.

Solide Schneelage in Skigebieten

Trotz des Tauwetters und der vor allem nachmittags weichen Pisten melden die Skigebiete Alpen Plus mit Sudelfeld, Spitzing-Tegernsee und Brauneck-Wegscheid pünktlich zu den Faschingsferien eine solide Schneelage und einen nahezu vollständig geöffneten Betrieb. 

Viel Schnee und erste Fahrer am Sudelfeld.
Viel Schnee und erste Fahrer am Sudelfeld. © Bergbahnen Sudelfeld

Die Lawinengefahr ist mangels Schnee gering, auch oberhalb der Waldgrenze herrscht laut dem bayerischen Lawinenlagebericht nur Stufe zwei. Es gebe zu wenig Schnee für Skitouren abseits gesicherter Pisten. Vereinzelt sei unter anderem oberhalb der Waldgrenze frischer Triebschnee problematisch, auch könnten im Altschnee kleine Schneebretter ausgelöst werden. Aber: Die Sturz- und Verletzungsgefahr sei derzeit größer als die Gefahr einer Verschüttung.

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