Nächstes Topteam düpiert: Fürth klettert aus Tabellenkeller

Wochenlang geht es für Fürth in der Tabelle bergab - doch gegen Spitzenteams trumpfen die Franken plötzlich auf. Nach dem Sieg über Elversberg lässt das "Kleeblatt"-Team die Abstiegszone hinter sich.
dpa |
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Die SpVgg Greuther jubelt über den Sieg gegen Elversberg.
Die SpVgg Greuther jubelt über den Sieg gegen Elversberg. © Daniel Karmann/dpa
Fürth

Die SpVgg Greuther Fürth bleibt der Favoritenschreck in der 2. Bundesliga und lässt sich bei der Aufholjagd im Tabellenkeller derzeit nicht stoppen. Die Franken feierten ein 2:0 (1:0) gegen Aufstiegskandidat SV Elverberg. Der Lohn: Erstmals seit dem 16. Spieltag kletterten die "Kleeblatt"-Fußballer aus der Abstiegszone und sind zumindest vorübergehend Zwölfte.

Kapitän Branimir Hrgota traf in der 42. Minute zur Führung, Lukas Reich machte in der Nachspielzeit mit einem Kontertor alles klar (90.+6). Fürth hatte zuvor schon den Topteams Schalke (1:1) und Hannover (2:1) Punkte abgenommen. Nun mussten auch die Elversberger dran glauben, die mit einem Sieg am Ronhof die Tabellenführung hätten übernehmen können. Die Saarländer scheiterten auch deshalb, weil sie nach der Pause einen Strafstoß vergaben.

"Ich glaube, wir hatten in den entscheidenden Momenten heute Glück. Aber das haben wir uns erarbeitet in den letzten Wochen und Monaten", sagte Verteidiger Philipp Ziereis. "Wir haben uns Stück für Stück da rausgekämpft. Jetzt genießen wir den Moment, ohne übermütig zu werden."

Hrgota krönt Comeback mit Tor - Petkov scheitert vom Punkt

Elversberg kam besser ins Spiel, David Mokwa hatte früh die Führung auf dem Fuß (5. Minute). Dann aber wurde Fürth stärker und gefährlicher. Der nach einem Infekt und einem Spiel Pause zurückgekehrte Hrgota ließ die Hausherren mit einem Schuss von der Strafraumgrenze jubeln. Der Schwede wurde auf der linken Seite aufgeboten, weil Topscorer Felix Klaus angeschlagen fehlte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Elversberg den Druck, erneut Mokwa (51.) und Immanuel Pherai (58.) zielten knapp vorbei. Die größte Chance auf den Ausgleich vergab dann Lukas Petkov, als er einen Elfmeter über das Tor schoss. Fürth-Keeper Silas Prüfrock hatte Maximilian Rohr zuvor im Strafraum gefoult - und hielt dann in der Schlussphase mit guten Paraden den Fürther Sieg fest. Letzte Zweifel am Erfolg beseitigte dann Reichs Treffer in der Nachspielzeit.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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