Nachreiner befürchtet "unendliche Geschichte" im Fall Jatta

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) will nach einem Medienbericht im September den Einspruch des 1. FC Nürnberg gegen die Wertung des Zweitliga-Spiels gegen den Hamburger SV (0:4) weiterverhandeln.
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Hamburgs Bakery Jatta bedankt sich nach dem Sieg bei seinen Fans. Foto: Robert Michael/Archivbild
dpa Hamburgs Bakery Jatta bedankt sich nach dem Sieg bei seinen Fans. Foto: Robert Michael/Archivbild

Frankfurt/Hamburg - Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) will nach einem Medienbericht im September den Einspruch des 1. FC Nürnberg gegen die Wertung des Zweitliga-Spiels gegen den Hamburger SV (0:4) weiterverhandeln. "Dann müssen wir sehen, ob das Auswirkungen auf andere Einspruchsverfahren hat", sagte der DFB-Kontrollausschussvorsitzende Anton Nachreiner der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstag).

Die Nürnberger hatten wie danach auch der VfL Bochum und der Karlsruher SC Einspruch gegen die Wertung ihrer Zweitliga-Spiele gegen den HSV eingelegt, weil nach einem Bericht der "Sport Bild" Zweifel an der Identität des vom HSV eingesetzten Spielers Bakery Jatta bestehen sollen. Die Hamburger hatten erklärt, voll hinter Jatta zu stehen und ihn weiter "voll umfänglich" einzuplanen.

Nachreiner befürchtet einen langwieriges Verfahren im Fall des geflüchteten Fußballers aus Gambia. "Aus meiner Sicht ist nicht klar, ob eine abschließende Entscheidung ergehen kann oder ob man nicht sagen muss, das Verfahren muss man doch wieder aussetzen, bis etwa die Ausländerbehörde zu einem definitiven Ergebnis kommt. Der Fall Jatta könnte sich zu einer unendlichen Geschichte entwickeln", sagte der 63 Jahre alte Jurist.

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