Nach tödlichem Güterzug-Unfall keine Hinweise auf Mutprobe

Nach dem tödlichen Unfall an einem Bahnübergang sind viele Fragen offen. Die Polizei warnt vor Spekulationen. Was bislang über das Geschehen bei Geisenhausen bekannt ist.
von  dpa
Es gibt laut Polizei keine Hinweise, die bei dem Unfall auf eine Mutprobe hindeuten (Symbolbild)
Es gibt laut Polizei keine Hinweise, die bei dem Unfall auf eine Mutprobe hindeuten (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/dpa

Nach dem Zusammenstoß zweier 17-Jähriger auf einem Motorroller mit einem Güterzug in Niederbayern gibt es keine Hinweise auf eine Mutprobe. Die Hintergründe und der genaue Unfallhergang, bei dem der 17-jährige Beifahrer auf dem Zweirad ums Leben kam, seien nach wie vor unklar, teilte die Polizei mit.

Bei dem Unfall nahe Geisenhausen (Landkreis Landshut) soll nach den bisherigen Ermittlungen ein Jugendlicher mit seinem Motorroller einen unbeschrankten Bahnübergang trotz Rotlicht überquert haben. Dabei kam es den Angaben zufolge zu einem Zusammenstoß mit einem Güterzug. Der Beifahrer starb demnach noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Motorrollers wurde laut den Angaben der Polizei mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wird wegen fahrlässiger Tötung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Die Polizei bittet, von Spekulationen und dem Verbreiten unverifizierter Meldungen abzusehen. Die Hintergründe zu dem Unfall seien nach wie vor unklar. Hinweise, dass es sich bei dem Unfallgeschehen um eine Mutprobe gehandelt haben könnte, lägen bislang nicht vor.

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