Nach Steinschlag: Bekannte Klamm in Oberbayern wieder geöffnet
Bayern ist bekannt für seine beeindruckenden Schluchten – von der Partnachklamm, der Breitachklamm bis zur Wimbachklamm.
Bei Letzterer in der Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden gab zum vergangenen Wochenende (13./14.Juni) eine Gefahrenmeldung: Die Wimbachklamm musste gesperrt werden. Steinschlag-Risiko!
Die akute Sperrung dauerte bis Montag an. Das teilte die Touristinformation in sozialen Medien mit.

Auf der Seite wurde über entsprechend informiert: "Aufgrund eines aktuellen Steinschlags ist die Wimbachklamm in Ramsau ab sofort und bis mindestens einschließlich Montag aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt."
Nachrutschendes Gestein birgt Gefahr
Da "in dem engen Schluchtbereich weiterhin unvorhersehbare Gefahr durch nachrutschendes Gestein besteht, ist jegliches Betreten der Klamm strengstens untersagt", so die Ansage.
Wichtig für Wanderer: Der Weg ins Wimbachtal, das heißt in Richtung Wimbachschloss beziehungsweise zur Wimbachgrieshütte über den parallel verlaufenden Wanderweg oberhalb der Klamm, sei nicht betroffen gewesen.
Wimbachklamm wieder betretbar
Am Montagvormittag (15.Juni) kam dann schließlich die Entwarnung vom Ramsauer Touristenservice: "Freudige Mitteilung! Wimbachklamm ab sofort wieder geöffnet". Nach der Sperrung wegen Steinschlags sei der Weg durch die Klamm wieder sicher und frei.
Neuer Steig im hinteren Wimbachtal
Erst vor wenigen Tagen hat Berchtesgaden darüber informiert, dass im hinteren Wimbachtal aktuell ein neuer Steig entsteht. Im August 2025 war der Weg unterhalb des Trischübelpasses in Ramsau von einem großen Felssturz verschüttet worden. Seither gilt eine Sperrung. Zur Sicherheit.
Dem Social-Media-Post zufolge arbeitet der Nationalpark Berchtesgaden gerade an einer neuen Route. Der neue Steig soll wahrscheinlich ab Mitte Juli begehbar sein.
Wichtig vorab: "Der neue Steig wird anspruchsvoller als der bisherige Weg." Er überwindet auf rund 600 Metern Länge gut 200 Höhenmeter. Es würden 25 Meter Stahlseil und zehn Trittbügel verbaut. Bis zur offiziellen Freigabe darf der Bereich aber nicht betreten werden.
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