Nach Rot für Mathenia: Nürnberg verliert 0:1 bei St. Pauli

Hamburg/Nürnberg (dpa/lby) - Der 1. FC Nürnberg hat beim Neustart der 2.
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Schiedsrichter Daniel Siebert zeigt Nürnbergs Torwart Christian Mathenia die Rote Karte. Foto: Axel Heimken/dpa - Pool/dpa
dpa Schiedsrichter Daniel Siebert zeigt Nürnbergs Torwart Christian Mathenia die Rote Karte. Foto: Axel Heimken/dpa - Pool/dpa

Hamburg/Nürnberg (dpa/lby) - Der 1. FC Nürnberg hat beim Neustart der 2. Fußball-Bundesliga nach mehr als einer halben Stunde in Unterzahl eine späte Niederlage kassiert. Im Anschluss an die Rote Karte für Torhüter Christian Mathenia (55. Minute) wegen einer Notbremse verloren die Franken am Sonntag auswärts gegen den FC St. Pauli mit 0:1 (0:0). Lange wehrte sich der "Club" tapfer, bis Viktor Gyökeres die Gastgeber jubeln ließ (84. Minute).

Die Nürnberger waren im ersten Durchgang die bessere Mannschaft und erspielten sich die Mehrzahl der Chancen. Bei der größten Möglichkeit versagten Nikola Dovedan die Nerven. Der Österreicher schoss nach Vorarbeit von Robin Hack völlig freistehend über das leere Pauli-Tor, das Torhüter Robin Himmelmann bei seiner vergeblichen Klärungsaktion verlassen hatte (43.). Hamburgs Keeper hatte zuvor einige Male erfolgreich eingegriffen.

Ein Bruch kam durch den Platzverweis für Mathenia ins Spiel der Franken. Der herausstürmende Keeper traf Pauli-Angreifer Henk Veerman beim missglückten Abwehrversuch am Fuß. Daniel Siebert blieb nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten und der Ansicht der TV-Bilder keine andere Wahl, als den früheren HSV-Torhüter des Feldes zu verweisen. Für ihn kam Felix Dornebusch, für den der fällige Freistoß trotz Kaltstarts kein Problem war.

Pauli bleibt damit eine bittere Erfahrung für Mathenia. Beim 1:1 im Hinspiel Anfang Oktober 2019 zog sich der Torwart bei einer Rettungsaktion in der Nachspielzeit einen Bruch der Kniescheibe zu.

Ohne den 28-Jährigen verteidigten die von Trainer Jens Keller gut eingestellten Teamkollegen geschickt. Dicht gestaffelt erwehrten sie sich des Powerplays der Kiezkicker - bis Gyökeres nach einer Einzelleistung mit seinem siebten Saisontor zuschlug.

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