Nach mutmaßlichen Paintball-Schüssen – Augenlicht in Gefahr
Nach mutmaßlichen Schüssen aus einer Paintballpistole droht ein junger Mann laut Polizei sein Augenlicht zu verlieren. Nach aktuellem Stand sei der 21-Jährige auf einem Auge erblindet, teilte die Polizei mit. Auch die Sehkraft des zweiten Auges sei derzeit beeinträchtigt. Er werde nach dem Vorfall Anfang September in Edelsfeld (Landkreis Amberg-Sulzbach) immer noch in einer Spezialklinik behandelt.
Der 21-Jährige war den Angaben zufolge mit dem Rad in der Nähe des Sportplatzes unterwegs, als er mutmaßlich von drei jungen Männern mit Farbkugeln beschossen und getroffen wurde. Der junge Mann habe angehalten und noch beobachtet, wie die drei Männer wegliefen. Mehrere Polizeistreifen suchten nach den Verdächtigen – aber ohne Erfolg.
Polizei sucht nach Zeugen
Auf dem nahegelegenen Sportplatz soll währenddessen ein Jugendfußballspiel stattgefunden haben – die Polizei sucht deshalb auch nach Zeugen, die bei diesem Spiel anwesend waren. Auch Spaziergänger in einem nahegelegenen Waldstück sollten sich bei den Beamten melden, wenn sie Verdächtiges beobachtet haben.
Es sei nicht auszuschließen, dass den Schützen die möglichen schweren Folgen der Schüsse nicht bewusst waren, hieß es. Die Kripo ermittelt weiter.
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