Nach mutmaßlichem Anschlagsplan: Zwei Verdächtige aus Bayern abgeschoben

Mehrere Männer sollen einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt geplant haben – jetzt wurden zwei Beschuldigte abgeschoben. Die Ermittlungen laufen weiter, ein Mann sitzt noch in Haft.
AZ/dpa |
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Rund einen Monat nach der Festnahme wegen eines vermuteten Weihnachtsmarkt-Anschlags wurden zwei Beschuldigte aus Deutschland abgeschoben. (Symbolbild)
Rund einen Monat nach der Festnahme wegen eines vermuteten Weihnachtsmarkt-Anschlags wurden zwei Beschuldigte aus Deutschland abgeschoben. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach einem mutmaßlichen Anschlagsplan auf einen Weihnachtsmarkt in Niederbayern sind zwei Verdächtige aus der Untersuchungshaft in ihr Heimatland abgeschoben worden. "Eine weitere Person befindet sich aktuell noch in Untersuchungshaft, wobei eine Abschiebung dieser Person zeitnah geplant ist", teilte ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums in München mit. Zuvor hatten "Passauer Neue Presse" und das "Straubinger Tagblatt" über die Abschiebungen berichtet.

Im Dezember hatte die Polizei insgesamt fünf Männer festgenommen. Die Generalstaatsanwaltschaft München hatte damals berichtet, dass die Verdächtigen auf einen Weihnachtsmarkt im Landkreis Dingolfing-Landau einen Anschlag geplant hätten. Die Männer hätten die Tat wohl mit einem Fahrzeug verüben wollen, die Ermittler gingen von einem islamistischen Motiv aus.

Zentralstelle für Terrorismus-Bekämpfung ermittelt weiter

Bei den Männern handelte es sich nach den damaligen Angaben um einen Ägypter, einen Syrer und drei Marokkaner. Konkrete Angaben zu der Staatsangehörigkeit der nun abgeschobenen Personen machte das Ministerium nicht.

Vier Verdächtige waren nach Bekanntwerden des mutmaßlichen Anschlagsplans zunächst in Untersuchungshaft genommen worden. Der fünfte Beschuldigte kam bis zum Ende der Weihnachtszeit in Gewahrsam, er wurde nach Weihnachten entlassen. Bei einem weiteren Verdächtigen war die Untersuchungshaft Mitte Januar gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden. Die Ermittlungen der Münchner Generalstaatsanwaltschaft, die in Bayern die Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus ist, dauern an.

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