Nach Hangrutsch - Behörden geben leichte Entwarnung

Nach einem Murenabgang stuft ein Experte den betroffenen Hang als stabil ein - trotzdem gelten weiterhin Vorsichtsmaßnahmen. Bewohner dürfen noch nicht in ihre Häuser zurück.
von  dpa
In Niederbayern wurden nach einem Hangrutsch zwei Häuser evakuiert. Die Bewohner können vorläufig nicht zurück. (Symbolbild)
In Niederbayern wurden nach einem Hangrutsch zwei Häuser evakuiert. Die Bewohner können vorläufig nicht zurück. (Symbolbild) © Felix Hörhager/dpa

Nach einem Murenabgang im niederbayerischen Landau an der Isar hat die Stadt eine Straßensperrung zwar aufgehoben, Häuser bleiben aber vorerst gesperrt. Wie die Stadt mitteilte, bewertete inzwischen ein Geologe die Situation. Der Hang gelte nach wie vor als stabil. Beim Abtauen des Erdmaterials sei aber noch einmal mit Erdbewegungen zu rechnen, Gefahr dadurch werde aber nicht erwartet.

Am Wochenende war es nach dem Bruch einer Abwasserleitung in einem Haus oberhalb des Hangs zu dem Erdrutsch gekommen. Die Erdmassen beschädigten ein Gebäude, die zwei unterhalb des Hangs gelegenen Häuser wurden geräumt. Die Bewohner wurden bei Nachbarn und in Ferienwohnungen untergebracht. 

Die Häuser seien weiterhin nicht bewohnbar, hieß es nun. Erst müsse das Erdmaterial abgetragen und der Hang saniert werden. Die nach dem Murenabgang gesperrte Straße ist zwar wieder befahrbar, die Kommune bittet "aus Sicherheitsgründen" aber weiterhin darum, das betroffene Gebiet zu meiden.

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